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Mit Pfefferspray vor Schlimmerem bewahrt

Bielefeld, Jahnplatz:  Ein 17-jähriger Junge, wurde auf dem Bielefelder Janhplatz brutal von zwei Schlägern verletzt. Obwohl viele Passanten die Szene beobachteten, schritten nur zwei von ihnen ein. Erst nachdem eine hilfsbereite Frau geschlagen und verletzt wurde, nahm der Zeuge Timo K.  sein Pfefferspray und brachte die Täter von ihrem Opfer ab. Von hinten sprühte er einem der beiden das Mittel ins Gesicht, so dass dieser von seinem Opfer abließ. Trotzdem gelang es den beiden Tätern zu fliehen. Leider kam die Hilfe für Hendrik Path zu spät.  Durch einen Schlag auf den Kopf mit einer Flasche bekam er Gehirnblutungen. Die Folge: Die ganze rechte Körperhälfte ist gelähmt.

Einmal am Tag fahre eine Streife vorbei, mehr nicht.

Dankbarkeit gegenüber den Rettern

Doch trotzdem ist er dankbar, dass er seine zwei Retter hatte. Ohne diese hätte er weitaus schlimmer verletzt werden können. Augenzeugen berichten, dass die beiden Täter in einem Silbernen Auto mit Herforder Kennzeichen geflohen wären, doch außer der Video-Aufzeichnung der McDonalds-Filialie, vor der die Schlägerei stattgefunden hat, hat die Polizei kaum weitere nennenswerte Spuren.

Vorfälle auf dem Jahnplatz keine Seltenheit

Erschreckend ist, dass es auf dem Bielefelder Jahnplatz scheinbar häufiger zu solchen Vorfällen kommt: Es passiert nicht selten, dass Gewalt aufkommt oder auch mit Drogen gedealt wird. Das läge vorallem an der mangelnden Polizei-Präsens, meinen Zeugen des Vorfalls. Einmal am Tag fahre eine Streife vorbei, mehr nicht.

Opfer bleibt gelähmt

Auch die Kamera an der Bushaltestelle habe nicht viel genützt, denn sie sei an dem Abend der Schlägerei nicht auf den Tatort gerichtet gewesen, berichtet der Kriminaloberkomissar, der an dem Fall arbeitet. Ob das Opfer sein Leben lang gelähmt bleibt oder ob sich der Zustand des 17-jährigen noch ändern wird, ist derzeit fraglich, doch noch geben die Ärzte nicht auf.

1800 Strafe wegen Selbstverteidigung mit Pfefferspray

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Dresden. Einen Strafbefehl über 1800 EUR hat ein 40jähriger ehemaliger Verwaltungsangestellter bekommen weil er sich in einer S-Bahn mit einem Pfefferspray gegen Kriminelle zur Wehr setzte. Nachdem er von einer Gruppe Jugendlicher in der Bahn geschlagen wurde setzte er sein Pfefferspray ein und schlug die Angreifer in die Flucht. Die Polizei die kurze Zeit später eintraf, interessierte sich jedoch weniger für die flüchtenden Täter als vielmehr für das Pfefferspray. Aus den Tätern wurden jetzt Zeugen die nicht bestraft werden und der 40jährige wurde, wegen gefährlicher Körperverletzung, zum Täter der mit der Post  einen Strafbefehl vom Amtsgericht Dresden über 1800 € bekommen hat.

Hinweis. Ein Pfefferspray muss in Deutschland gekennzeichnet sein als ein Spray gegen Tiere, die Verwendung gegen Menschen ist verboten.