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Gescheiterter Raubüberfall auf Trafik – Pfefferspray hilft

Wien/Österreich. Am Abend des 22.12. wurde die Trafik von Peter G. in Wien-Favoriten Schauplatz eines dreisten Raubüberfalls. Gegen 18.15 Uhr betraten drei Maskierte den Laden und forderten mit vorgehaltener Schußwaffe vom 23-jährigen Sohn mit “Überfall, Zaster her!” die Aushändigung des Kassa-Geldbetrages.

Geballte Ladung Pfeffer für Gangster

Der gleichfalls anwesende G. reagierte prompt und sprühte einem der Räuber Pfefferspray ins Gesicht. Daraufhin ergriffen die Schurken unmittelbar die Flucht in verschiedene Richtungen. Einem der Flüchtenden noch nachsetzend mußte G. die Verfolgung jedoch alsbald aufgeben. Der 51-jährige Trafikant führt den Erfolg seiner Pfefferspray-Attacke nach eigener Aussage auf den Überraschungseffekt für die Räuber zurück.

8 Video-Kameras haben den Vorgang aufgezeichnet

G. übergab der Polizei zwecks Täteridentifikation die Filmkopien von 8 (!) laufenden Überwachungskameras, welche den Vorfall in voller Länge festhielten. Bereits im April laufenden Jahres vermochte G. einen Räuber mittels einer Rangelei in die Flucht zu schlagen.

Der Vorfall in Wien erinnert an ein Video eines Raubüberfall in Istanbul als die couragierte Verkäuferin einer Apotheke ebenfalls den Räuber durch ein Reizgas (vermutlich Pfeffer) verjagen konnte.

Hinweis: In Österreich dürfen Abwehrsprays zur Selbstbehauptung eingesetzt werden, wird dort nicht als Tierabwehrspray verkauft.

Sextäter mit Pfefferspray abgewehrt

Nur weil eine junge Frau gedankenschnell gehandelt hat, konnte sie den Angriff eines Sexualstraftäters abwehren. Mit Hilfe ihres Pfeffersprays konnte das Opfer schlimmeres verhindern. Das Reizgas traf den Angreifer mitten in das Gesicht.

Pfefferspray griffbereit in der Hand

Die Frau war in der Nacht von Donnerstag zu Freitag, auf dem Weg in Richtung Wollmatingen unterwegs, als der Sextäter mit einem Fahrrad von hinten kam und der jungen Frau ans Gesäß fasste. Sie stoppte in Folge des Schreckens und schrie. Der Mann hielt ebenfalls an und packte sein Opfer. Der Täter wusste nicht, dass die junge Frau bereits längere Zeit alleine unterwegs war und sich aus diesem Grunde schon vorsorglich mit einem Pfefferspray ‘bewaffnete’.

Täterbeschreibung

Nachdem der junge Täter das Pfefferspray ins Gesicht bekam, lies er von seinem Opfer ab und flüchtete auf seinem Fahrrad. Die mutige Frau beschrieb ihren Angreifer später bei der Polizei, als jungen Mann, ca. 16 bis 20 Jahre alt und um die 1,80 Meter groß. Der übergewichtige Täter trug zum Tatzeitpunkt einen dunklen Pullover mit Kapuze sowie eine schwarze Jeanshose. Bei dem Fahrrad des Sexualtäters handelte es sich wahrscheinlich um ein Mountainbike.