Category: Kriminalität

Sextäter mit Pfefferspray abgewehrt

Nur weil eine junge Frau gedankenschnell gehandelt hat, konnte sie den Angriff eines Sexualstraftäters abwehren. Mit Hilfe ihres Pfeffersprays konnte das Opfer schlimmeres verhindern. Das Reizgas traf den Angreifer mitten in das Gesicht.

Pfefferspray griffbereit in der Hand

Die Frau war in der Nacht von Donnerstag zu Freitag, auf dem Weg in Richtung Wollmatingen unterwegs, als der Sextäter mit einem Fahrrad von hinten kam und der jungen Frau ans Gesäß fasste. Sie stoppte in Folge des Schreckens und schrie. Der Mann hielt ebenfalls an und packte sein Opfer. Der Täter wusste nicht, dass die junge Frau bereits längere Zeit alleine unterwegs war und sich aus diesem Grunde schon vorsorglich mit einem Pfefferspray ‘bewaffnete’.

Täterbeschreibung

Nachdem der junge Täter das Pfefferspray ins Gesicht bekam, lies er von seinem Opfer ab und flüchtete auf seinem Fahrrad. Die mutige Frau beschrieb ihren Angreifer später bei der Polizei, als jungen Mann, ca. 16 bis 20 Jahre alt und um die 1,80 Meter groß. Der übergewichtige Täter trug zum Tatzeitpunkt einen dunklen Pullover mit Kapuze sowie eine schwarze Jeanshose. Bei dem Fahrrad des Sexualtäters handelte es sich wahrscheinlich um ein Mountainbike.

Räuber mit Pfefferspray in die Flucht geschlagen

Das hat sich der Halunke der den Getränkeshop einer 72 jährigen Sonnebergerin überfallen hat wohl anders vorgestellt. Nachdem er ein Bier gekauft hatte forderte der bislang noch unbekannte Mann  das Geld von der Registrierkasse. Die Frau zückte daraufhin ihr Pfefferspray und sprühte es dem Schurken aus kurzer Distanz in das Gesicht woraufhin er fluchtartig das Gebäude verließ. Gesucht wird jetzt ein Mann mit ungepflegtem Äußeren und Thüringer Dialekt.

Räuber in der Türkei in die Flucht geschlagen und auf Video

Einen ähnlichen Fall von engagierte Selbstverteidigung gab es auch in Istanbul, hier war es eine Apotheke und auch dort forderte der Täter mit gezogener Pistole die Einnahmen aus der Kasse. Die Apothekerin reagierte blitzschnell und holt eine Dose Pfefferspray aus einer Schublade unterhalb der Kasse und verjagt mit einer Ladung Pfeffer den Halunken. Das Live-Video dazu gibt es auf Youtube

Elektroschocker für die Polizei

Gewerkschaft fordert Elektroschocker für Polizisten

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert, Elektroschocker als festen Bestandteil in die Ausrüstung von Streifenbeamten aufzunehmen. Nach Aussage des Vorsitzenden des Gewerkschaftsverbandes der DPolG in Nordrhein-Westfalen, Erich Rettinghaus, wären so genannte Taserideal, um die Lücke zwischen Schlagstock und Feuerwaffe zu schließen. Studien zufolge soll bereits die Drohung, einen Taser einzusetzen, Angreifer häufig zur Aufgabe bewogen haben.Schlagstockeinsatz birgt hohes Risiko

Der Einsatz des Schlagstocks berge sowohl für den Polizist als auch für den Täter ein hohes Verletzungsrisiko, so Rettinghaus. Der Landesvorsitzende der DPolG verwies in diesem Zusammenhang auf andere Länder, etwa die Schweiz, Großbritannien oder die USA, wo der Taser schon lange zur üblichen Polizeiausrüstung gehöre. In Deutschland dürfen Taser bisher nur von Spezialeinheiten eingesetzt werden.

Alternative Pfefferspray

Eine Alternative zum Elektroschocker stellt das Pfefferspray dar, das bereits jetzt zur Polizeiausrüstung gehört und als Tierabwehrspray, meist zur Abwehr bissiger Hunde, Verwendung findet. Bisher gibt es nur wenige Selbstverteidigungswaffen, die für den Einsatz als nicht-tödliche Distanzwaffe geeignet scheinen.

Mit Pfefferspray vor Schlimmerem bewahrt

Bielefeld, Jahnplatz:  Ein 17-jähriger Junge, wurde auf dem Bielefelder Janhplatz brutal von zwei Schlägern verletzt. Obwohl viele Passanten die Szene beobachteten, schritten nur zwei von ihnen ein. Erst nachdem eine hilfsbereite Frau geschlagen und verletzt wurde, nahm der Zeuge Timo K.  sein Pfefferspray und brachte die Täter von ihrem Opfer ab. Von hinten sprühte er einem der beiden das Mittel ins Gesicht, so dass dieser von seinem Opfer abließ. Trotzdem gelang es den beiden Tätern zu fliehen. Leider kam die Hilfe für Hendrik Path zu spät.  Durch einen Schlag auf den Kopf mit einer Flasche bekam er Gehirnblutungen. Die Folge: Die ganze rechte Körperhälfte ist gelähmt.

Einmal am Tag fahre eine Streife vorbei, mehr nicht.

Dankbarkeit gegenüber den Rettern

Doch trotzdem ist er dankbar, dass er seine zwei Retter hatte. Ohne diese hätte er weitaus schlimmer verletzt werden können. Augenzeugen berichten, dass die beiden Täter in einem Silbernen Auto mit Herforder Kennzeichen geflohen wären, doch außer der Video-Aufzeichnung der McDonalds-Filialie, vor der die Schlägerei stattgefunden hat, hat die Polizei kaum weitere nennenswerte Spuren.

Vorfälle auf dem Jahnplatz keine Seltenheit

Erschreckend ist, dass es auf dem Bielefelder Jahnplatz scheinbar häufiger zu solchen Vorfällen kommt: Es passiert nicht selten, dass Gewalt aufkommt oder auch mit Drogen gedealt wird. Das läge vorallem an der mangelnden Polizei-Präsens, meinen Zeugen des Vorfalls. Einmal am Tag fahre eine Streife vorbei, mehr nicht.

Opfer bleibt gelähmt

Auch die Kamera an der Bushaltestelle habe nicht viel genützt, denn sie sei an dem Abend der Schlägerei nicht auf den Tatort gerichtet gewesen, berichtet der Kriminaloberkomissar, der an dem Fall arbeitet. Ob das Opfer sein Leben lang gelähmt bleibt oder ob sich der Zustand des 17-jährigen noch ändern wird, ist derzeit fraglich, doch noch geben die Ärzte nicht auf.